Camels

Short Stories



Want rrride Camel?
by Christof Hahn

Jeder Besucher des Sinai sah sich wohl schon mit dieser Frage konfrontiert. Keine leichte Entscheidung - angesichts der majest?tischen Erscheinung dieser Tiere, aber auch der ihnen oft nachgesagten Launenhaftigkeit. Grund genug jedenfalls, sich das "Wüstenschiff" Dromedar einmal n?her anzusehen.

Wieder haben Sibidan und seine Freunde - junge Beduinen aus Dahab - Touristen gefunden, die sich für einen Strandritt interessieren. Noch scherzen die G?ste und versuchen sich gegenseitig mit vergangenen Reiterfahrungen zu beeindrucken. Bald stehen sie jedoch den Dromedaren gegenüber, die nebeneinander im Sand ruhen. Ein überheblicher Blick aus gro?en dunklen Augen, ein kurzes aber heftiges Zerren am Geschirr oder ein heiseres Schnauben genügt und schon ist einigen der zukünftigen Camel-Jockeys aus Good Old Europe das Herz in die Hose gerutscht. Dromedare wissen offenbar um ihre Einzigartigkeit und ihre wenigstens ehedem gro?e Bedeutung für das Uberleben der Menschen in der Wüste.
Immerhin kennt das Dromedar - wie die Muslime meinen - nicht nur alle 100 Namen Allahs, das Wüstenschiff beeindruckt auch mit praktischeren Werten: Die bis zu 2 Meter hohen und bis zu 600 kg schweren Pa?g?nger überwinden in schwankendem Schritt Entfernungen bis zu 40 Km pro Tag und transportieren dabei (in der Ebene) Lasten bis zu 250 kg! Das Einsinken im Sand aber auch Verletzungen durch scharfkantiges Felsgestein verhindern durch Schwielen gepolsterte Zehen. Als "Betriebsstoff" im Gel?nde ben?tigt das Dromedar nur dorniges Buschwerk, Kr?uter oder Akazienzweige; eine Genügsamkeit, die seine F?higkeit zum Wiederk?uen und ein gewaltiger Fettspeicher (der H?cker) erm?glichen. Ein vor Antritt einer Wüsten- oder Gebirgstour entsprechend trainiertes Tier, kann übrigens gut eine Woche ohne Wasser auskommen.
Unsere ausl?ndischen G?ste haben mittlerweile ihre Wüstenschiffe geentert. Ein kurzer Befehl Sibidans, ein Hieb mit der Gerte und unter betr?chtlichem Vor- und Zurückschwanken erheben sich die Dromedare mit ihrer "Last" zum Ausritt. Bald sind allf?llige Zweifel der (meisten) Reiter überwunden und jene mit ein wenig Einfühlungsverm?gen für den ungewohnten Pa?gang erkennen schon bald, da? es kein geeigneteres Fortbewegungsmittel gibt um die karge Sch?nheit des Sinai zu erleben. Wird es beim n?chsten Mal vielleicht gar schon ein mehrt?giger Ausritt in die Wüste werden?

TIP: Kurze Ausritte werden Ihnen in Dahab mit Sicherheit am Strand angeboten. Vergessen Sie dabei keinesfalls um den Preis zu feilschen und die Dauer des Ritts vorher zu vereinbaren! Mehrt?gige Camel-Trekkingtouren ins wildromantische Hinterland des Sinai aber auch Tauch-/ Camel-Trekkings buchen Sie am besten bei "Sinai Adventures / Dahab" (www.subsinai.com).
Christof Hahn

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